Backen ohne Hubbel

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Backen ohne Hubbel

Ihr kennt das bestimmt alle, Ihr backt einen Kuchen und das Ergebnis ist ein Berg. Außen ist der Kuchen nicht so hoch wie er sein soll und in der Mitte ist er zu hoch, vielleicht sogar aufgeplatzt. Aber wenn Ihr den Kuchen mit Fondant eindecken möchtet, dann ist das Ziel ein Kuchen, der an der Oberseite so glatt wie möglich ist. Die glattere Seite des Kuchens ist nach dem Backen eigentlich immer die Unterseite. Also dreht ihr den Kuchen am sinnvollsten vor dem Einstreichen und Eindecken um, damit ist die ganz glatte Seite oben. Trotzdem bleibt das Problem mit dem Hubbel. Der ist dann unten und der Kuchen steht nicht stabil sondern wackelt hin und her. Man muss also vor dem Umdrehen einen Teil der Oberseite abschneiden, um das zu verhindern. Dadurch hat der Kuchen aber vielleicht nicht mehr die gewünschte Höhe. Wenn Ihr den Kuchen aber direkt schon so backt, dass der Kuchen so gleichmäßig wie möglich aufgeht, könnt Ihr den Kuchen wenn er ausgekühlt ist einfach umdrehen und mit dem Einstreichen loslegen. Denn, dass der Kuchen so unregelmäßig aufgeht liegt daran, dass Backformen aus Metall sehr gute Wärmeleiter sind und dadurch die Hitze des Ofens besonders schnell an den Rand des Kuchens gelangt. Dadurch backt der Kuchen am Rand sehr schnell durch und kann dann dort nicht mehr weiter aufgehen. Aber mit ein paar Tricks lässt sich das alles verhindern.

Ofentemperatur

Die Temperatur im Ofen zu senken gibt dem Kuchen die Möglichkeit langsamer zu backen und damit dem Teig die Möglichkeit sich gleichmäßiger zu erwärmen. Eine Temperatur von 160° Grad Ober-/Unterhitze ist in der Regel ausreichend. Damit erhöht sich die Backzeit, aber der Kuchen backt in der Regel wesentlich gleichmäßiger durch. Es ist also immer eine Stäbchenprobe nötig. Das bedeutet, ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens zu stecken und wieder herauszuziehen. Wenn der Kuchen durchgebacken ist, bleibt an dem Stäbchen kein Teig hängen, ist er noch nicht fertig bleibt der rohe Teig an dem Stäbchen hängen. Die Backzeit kann sich durchaus um eine halbe Stunde verlängern.

Isoliermethode

Bei der Isoliermethode wird um die Backformaußenseite ein Streifen aus Alufolie gelegt, in die nasses Küchenpapier hineingefaltet wird. Dazu legt Ihr euch am besten einen Streifen Alufolie zurecht, der von der Länge her genau um die Backform passt. Anschließend wird nasses Küchenpapier auf die Alufolie gelegt und diese dann längs so gefaltet, dass der Streifen genau die Breite hat, die der Höhe der Backform entspricht. Diesen Streifen legt Ihr dann um die Backform, die Enden kann man mit einer Fold-Back-Klammer oder einer anderen Metallklammer zusammenklemmen. Hier verlängert sich die Backzeit ebenfalls, je nach Art des Kuchens um ca. 10 bis 40 Minuten. Wichtig ist, dass sich die Enden des Streifens nicht überlappen. Sonst wird an den Stellen, an denen er übereinandergelegt ist, der Teig nicht ganz so weit durchgebacken wie an den anderen Stellen.

Backstreifen von PME und Wilton

Backstreifen funktionieren wie die Isoliermethode. Die Backstreifen werden nass gemacht und wie ein Gürtel um die Backform gelegt. Um sie zu befestigen braucht Ihr keine Klammern oder Sicherheitsnadeln, sie werden wie ein Gürtel festgeschnallt.

Vorheizzeit ignorieren

Indem Ihr die Vorheizzeit des Backofens ignoriert und den Kuchen schon dann in den Ofen tut wenn Ihr den Backofen anmacht, können die Metallform und der Teig gemeinsam und langsam auf die benötigte Temperatur kommen. Denn wenn der Kuchen direkt in den vorgeheizten Ofen kommt, dann geht die Temperatur sofort in das Metall der Backform und der Rand des Kuchens wird sehr schnell durchgebacken. Größere Kuchen können trotz Isolierung von außen, manchmal innen leider trotzdem nicht durchgebacken sein, in solch einem Fall ist es nötig, den Kuchen auch von der Mitte aus schneller zu backen.

Blumennagel

Ein weiterer Trick um den Kuchen in der Mitte etwas schneller durchzubacken ist es, auch in die Mitte des Kuchens Metall zu stecken. Es gibt die Möglichkeit, einen Blumennagel (oder auch je nach Größe des Kuchens mehrere) aus Metall in die Mitte der Backform zu legen, bevor der Teig in die Form gefüllt wird. Der Stab des Blumennagels zeigt dann nach oben und sollte etwas höher sein, als es der Kuchen nach dem Backen sein wird. Nach dem Backen wird der Kuchen auf ein Rost gestürzt und der Blumennagel wird vorsichtig wieder herausgedreht.

Wärmeleiter

Der Wärmeleiter von Wilton (https://www.torten-boutique.de/wilton-waermeleiter-fuer-grosse-backformen-decorator-preferred-bakeware-heating-core) sieht ein wenig wie ein Metallbecher aus. Er wird in die Mitte der Backform gestellt und auch selber mit Teig gefüllt. Nach dem Backen wird der Wärmeleiter aus dem Kuchen genommen und das Stück Kuchen das in dem Wärmeleiter gebacken wurde wird wieder in den Kuchen gesteckt. Dadurch bekommt auch die Mitte des Kuchens sehr schnell Wärme ab und der Kuchen wird in der Mitte schneller durchgebacken. Manchmal ist es ratsam, mehrere dieser Tricks zu kombinieren, also zum Beispiel die Temperatur des Ofens zu senken, einen Isolierstreifen um die Backform zu legen und einen Wärmeleiter in die Backform zu stellen. Denn all diese Tipps berücksichtigen nicht Euren Backofen, also es ist auf jeden Fall Testen angesagt. Jeder Backofen backt anders!

 

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